«In den 1980er Jahren begann ich mich für den Musikinstrumentenbau zu interessieren. Ich konnte so zwei meiner Leidenschaften vereinen, nämlich das Musizieren mit Saiteninstrumenten und das Bearbeiten von Holz. Zuerst baute ich mir einen Dulcimer (Bordunzither), danach eine klassische Gitarre und schliesslich eine Harfe, immer mit professioneller Unterstützung. In erster Linie interessierte mich dabei der Prozess des Bauens dieser Instrumente.
Das änderte sich, als ich zum ersten Mal dem Monochord begegnete: der Klang, die Obertöne, die Einfachheit des Instrumentes faszinierten mich sehr. Ich sah viele Möglichkeiten, das Instrument zu erweitern und mit anderen Instrumenten zu kombinieren. Während eines Praktikums in dieser Zeit lernte ich die Musiktherapie kennen mit ihren spezifischen Bedürfnissen an Musikinstrumenten. So begann ich in meiner Werkstatt Musik- und Klanginstrumente für den professionellen Einsatz im Bereich Musik- und Klangtherapie zu entwickeln und zu bauen. In enger Zusammenarbeit mit MusiktherapeutInnen entstanden über die Jahre immer wieder neue Instrumente oder bestehende Instrumente wurden so weiterentwickelt, dass sie in der Praxis erfolgreich eingesetzt werden können.»
Danke viel mals Frederike für alle diese sehr wichtige Informationen. Als frühere musiktherapeutin muss ich jetzt in neonatology arbeiten. Alle Informationen sind für mich wichtig !
Geben sie noch Ausbildung uber diesem Thema.
Vielen dank und liebe Grüße von Stephanie schroeder
Liebe Stephanie,
vielen Dank für Deinen wertschätzenden Kommentar. Ja, ich gebe alle zwei Jahre eine Zusatzausbildung für Musiktherapeut:innen, die sich für die Neonatologie spezialisieren möchten. Die nächste wird in 2024 stattfinden und bald auf der Seite der ZHDK aufgeschaltet werden: https://www.zhdk.ch/weiterbildung/weiterbildung-musik/musiktherapie/musiktherapie-plus-1755