Das Benefizkonzert von Anne-Sophie Mutter für amiamusica im Opernhaus Zürich – eine klangliche Umarmung auf höchstem Niveau

Oktober 2026 – ein Abend, der noch lange in uns nachklingen wird.
Wir können es kaum in Worte fassen, wie erfüllt, verzaubert und berührt wir von diesem Abend sind. Noch immer schwingt er in uns nach – wie eine klangliche Umarmung auf höchstem Niveau.
Wir sind voller Dankbarkeit und Bewunderung für Anne-Sophie Mutter, Lina González-Granados, Sandra Studer, das Orchester der Oper Zürich und das gesamte Team des Opernhauses Zürich. Gemeinsam haben sie an diesem besonderen Abend ihre Kunst, ihre Strahlkraft und ihr grosses Engagement in den Dienst der Allerkleinsten und ihrer Familien gestellt.



Matthias Schulz nahm diesen Faden als Musiker, Intendant und mehrfacher Vater auf und spann ihn weiter. Es ist ihm ein grosses Anliegen, die verbindende und stärkende Kraft der Musik wieder stärker in den Mittelpunkt unserer Gesellschaft zu rücken. Und auch wir durften dem Publikum amiamusica und unser Herzensanliegen näherbringen: Musik für frühgeborene Kinder und ihre Familien – gerade dann, wenn das Leben besonders verletzlich beginnt.
Der musikalische Höhepunkt des Abends war natürlich das Violinspiel von Anne-Sophie Mutter.
Dass sie für diesen besonderen Anlass ausgerechnet das Violinkonzert von Ludwig van Beethoven ausgewählt hatte, hat mich persönlich zutiefst berührt.
Warum? Weil es genau das Musikwerk ist, das mich als fünfjähriges Mädchen selbst zur Violine geführt hat. Ich erinnere mich an die Geschichte, die mir meine Familie immer wieder erzählt hat: Es war spät am Heiligabend, alle hatten es sich im Wohnzimmer gemütlich gemacht. Da nahm mein Vater eine Schallplatte aus dem Regal und sagte zu mir: «Meine liebe Tochter, nun spiele ich dir eines der schönsten Musikstücke vor, die ich kenne.» Und dann erklang Beethovens Violinkonzert. Man erzählte mir später, dass ich als Fünfjährige 45 Minuten lang einfach nur zugehört hätte – ganz still und gebannt. Und dass ich danach gesagt hätte, ich wolle auch gerne Geige spielen lernen.
Und nun, viele Jahre später, durfte ich genau dieses Violinkonzert im Opernhaus Zürich hören – gespielt von der grössten Geigerin unserer Zeit, an einem Benefizkonzert für amiamusica. Für ein Anliegen, das mir heute so sehr am Herzen liegt. Was für ein besonderer Kreis, der sich hier schliessen darf!

Das Beethoven-Violinkonzert ist für mich voller wunderschöner Melodien, die sich zwischen Violine und Orchester immer wieder neu verweben. Mal zart und innig, mal kraftvoll sprühend und tänzerisch. Ein musikalischer Tanz, ein gegenseitiges Zuhören, Antworten und Tragen: Wie der erste Gesang zwischen Mutter und Kind.
An diesem Abend erreichte dieses Werk durch die unvergleichliche Interpretation und Hingabe von Anne-Sophie Mutter für mich einen ganz neuen Höhepunkt. Gebannt lauschte ich oben aus der Loge den Klängen und bewunderte ihr brillantes, elektrisierendes und zugleich so inniges Spiel. Anne-Sophie Mutter spielte aber nicht allein. Es war, als wäre sie selbst die Musik und lud die Dirigentin Lina González-Granados und das Orchester immer wieder zum Tanz. Mit dieser künstlerischen Vollendung entführten sie nicht nur mich in die wunderschönsten Welten der Musik. Die Faszination war im ganzen Saal spürbar. Viele Menschen hatten Tränen in den Augen. Standing Ovations und tosender Applaus erfüllten das Opernhaus.
Wenn Musik weit über den Konzertsaal hinauswirkt
Und dann folgte ein weiterer Moment, der uns besonders naheging: Anne-Sophie Mutters so persönliche, warmherzige und wertschätzende Worte über amiamusica und unser Engagement für frühgeborene Kinder und ihre Familien. Einfach nur Wow!
Ihre anschliessende feinfühlige, innige Zugabe wirkte wie eine liebevolle Umarmung zum Abschied. Noch einmal wurde es ganz still im Saal. Noch einmal durften wir erleben, was Musik auf diesem Weltniveau bewirken kann.
Vielleicht war es gerade das, was diesen Abend so aussergewöhnlich machte: Dass die Musik nicht nur auf der grossen Bühne in all ihrer künstlerischen Vollendung erklang, sondern dass sie ihren Weg zu den Allerkleinsten unter uns finden durfte. Zu jenen Kindern, die viel zu früh oder erkrankt auf die Welt kommen, und zu ihren Eltern, die sich in einer oft von Sorgen und Unsicherheit geprägten ersten Lebenszeit nach Nähe, Geborgenheit und Verbindung sehnen.
Denn genau darum geht es uns bei amiamusica. Dass Musik dort ihren Platz findet, wo sie Menschen auf ganz besondere Weise erreichen und verbinden kann. Dass sie Nähe schafft, wenn Worte fehlen.
Von Herzen danke!
Wir möchten allen, die diesen unvergesslichen Abend ermöglicht und mitgetragen haben, von ganzem Herzen danken.
Allen voran Anne-Sophie Mutter für ihre aussergewöhnliche Grosszügigkeit, ihre berührende Musikalität und ihre tiefe Verbundenheit mit unserem Anliegen. Lina González-Granados und dem Orchester der Oper Zürich für das wunderbare gemeinsame Musizieren. Sandra Studer für ihre einfühlsame, persönliche Moderation. Matthias Schulz und dem gesamten Opernhaus Zürich dafür, dass sie amiamusica diese grossartige Bühne und damit so viel Aufmerksamkeit für die Allerkleinsten geschenkt haben.
Unser Dank gilt ebenso allen Menschen, die an diesem Abend im Publikum waren, die mit uns gestaunt, gelauscht und mitgefühlt haben und die mit ihrer Unterstützung dazu beitragen, dass unsere Vision weiterwachsen darf.
Danke, an alle fleissigen amiamusica Vorstands-(Mitglieder) und schoelldesign, die diesen Abend mit vorbereitet und am Stand begleitet haben.
Und last, but not least: Prof. Dr. Kesselring, Neurologe und Cellist, mit dem ich sowohl über die Musik als auch über die Wissenschaft verbunden bin, der Anne-Sophie Mutter angefragt hat, dieses Konzert zu geben!
Danke Euch allen für diese unvergessliche klangliche Umarmung!

Anne-Sophie Mutter – der Weltstar !
Die Geigerin engagiert sich nicht nur für Musik, sondern auch für Humanität und Gesundheit. Sie möchte mit Musik Brücken bauen, Hoffnung machen und Menschen über Grenzen hinweg vereinen.
Spendenkonto amiamusica
Bank Cler AG, CH-4002 Basel
IBAN: CH80 0844 0257 4916 4200 1














































